Freitag, 29. Juni 2012

Sie blüht...

... endlich wieder!
Nachdem wir die Annabelle-Hortensie beim Umzug im November auf den Dachboden verbannt hatten, trieb sie im Frühjahr wieder aus. Ich war sehr erstaunt und glücklich, gab es für sie dann doch recht wenig Wasser im Winter...
Dann wurde eine Mauer im Beet aufgesetzt und ein passender Platz im neu entstandenen Beet für die Hortensie gesucht und gefunden: nicht zu sonnig (davon haben wir sowieso zu wenig), mit viel Platz zum vermehren. Und jetzt sehe ich sie sogar von meinem Arbeitsplatz aus, wenn ich aus dem Fenster schaue.
Schön, welch simple Dinge mich glücklich machen...

Sonntag, 10. Juni 2012

Gartenarbeit 2

Ich mag Gartenarbeit. Das hätte ich nicht gedacht. Es ist so befreiend, in der Erde zu wühlen, sie zu riechen, und am Ende zu sehen, was man geschaffen hat. Es macht mich so glücklich, dass diese neue Verpflichtung, dieses neue Hobby das Nähen ablösen könnte. Zumindest von Frühling bis Herbst. Wenn das Wetter halbwegs mitspielt, zieht es mich nach draußen, das ist mir auch völlig neu. Vorher setzte ich nur einen Fuß vor die Türe, sobald der Himmel mehr blaue als weiße Stellen zeigte.

Aaaaber, dieses Gartenschuften bringt auch unangenehme Seiten mit sich: Schnecken und Unkraut.
Diese Weinbergschnecke wurde allerdings gerettet
Warum fressen Schnecken eigentlich immer nur die teuren Pflanzen, das billige Unkraut aber verschmähen sie? Würden sie das Unkraut fressen, dürften sie in meinem Garten ein schönes Leben führen. Aber so muss ich mich über zerfressene Hortensien, Dahlien, Funkien, Salbei, Basilikum, Fenchel und natürlich auch Salat ärgern. Schneckenkorn habe ich ausprobiert, funktioniert so einigermaßen. Was mir daran nicht passt sind die blauen Giftkörnchen, die verführerisch in der dunklen Erde schimmern. Nicht nur verführerisch für diverse Nacktschnecken, sondern eventuell auch für das Mäuschen, das auch gerne mal in der Erde wühlt. Hmm. Oder Giftkörnchen, die nicht NEBEN, sondern IN den Salat fallen. Kann man den dann noch essen??!

Mein großer Traum sind chinesische Laufenten als Alternative zu Gift. Aber zuerst muss der Garten noch Ententauglich gemacht werden, was sich bestimmt noch ein paar Jahre ziehen wird.
Gibt es denn andere, wirkungsvolle Schnecken-Vertreibungs-Varianten?

Und dieses Unkraut! Zupfen und ziehen, Erde auflockern, hach. Ein bisschen hier, ein bisschen da. Hmm. Unser Gemüsebeet ist leider ein riesiges Unkrautfeld. Vor allem die lästige Ackerwinde treibt hier ihr Unwesen. Außerdem wächst hier eine Pflanze, die aussieht wie ein kleiner Nadelbaum, mit tiefen Wurzeln im Boden. Ich werde wohl daran noch verzweifeln. Wenn ich es nicht vorher an den Schnecken tue...

Dienstag, 5. Juni 2012

Gartenarbeit

Mauer aufsetzen, Beet umgraben, Primeln retten. Regen.
Und danach:
Hortensien pflanzen, Pfingstrosen umsetzen, giessen.
Genießen.